Für Euch gelesen: Julia Camerons reife Methoden

Eine Gastrezension von: Gesine Hasselmeier

Über: Cameron, Julia (2017): „Es ist nie zu spät, neu anzufangen. Der Weg des Künstlers ab 60“, München: Knaur.

Julia Cameron macht süchtig!

Sie ist 1992 bekannt geworden mit ihrem Buch „Der Weg des Künstlers“, mit dem sie unzählige Menschen zur Entdeckung ihrer ureigenen Kreativität verholfen hat, u.a. mit Techniken wie den „Morgenseiten“, einer Methode des freien Schreibens am Morgen, die uns den Weg in den selbstbestimmten Tag ebnet.

Ihr neuester Ratgeber nun richtet sich an Menschen, die ihr Berufsleben hinter sich lassen, aber ebenso wiederum an all jene, die ihrem schöpferischen Potenzial mehr Raum geben möchten.

Mittels ihrer Techniken – den Morgenseiten, Künstlertreffs, Spaziergängen und Memoiren – hilft sie uns, den*die Künstler*in in uns wach zu küssen, zu pflegen und ins künstlerische Tun zu kommen.

Camerons Methoden sind mit ihr gereift und wir dürfen mit diesem Buch die Früchte ernten. Mitreißend erzählt sie, wie Menschen ihre Blockaden überwinden, um ihre ganz eigene Kunst zu schaffen – Gedichte, Aquarelle, Skulpturen, Gärten, Kulinarisches, Fotoausstellungen und und und.

Sie macht Mut, den ersten kleinen Schritt, dann den nächsten, dann den übernächsten hin zu unseren kreativen Träumen zu gehen, so dass Kunst im eigenen Leben plötzlich ganz einfach wird.

Kreativität ist

„ ein Feuer, das wir nur anfachen müssen, eine Quelle von Freude und eine Verbindung zu unserem Lebenszweck.“ (184)

Ich habe das Buch elektrisiert und inspiriert in zwei Tagen verschlungen: Ein absolutes Lesevergnügen!

Gesine Hasselmeier

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