Und sie lebten glücklich und zufrieden …

Hast du schon für ein paar Verschenktexte geschrieben? Vielleicht bist du dabei auf den Geschmack gekommen und hast Lust, noch eine Variante zu probieren?

Heute lade ich dich ein, eine Person, die dir etwas bedeutet, in einer schwierigen Situation zu unterstützen. Es muss ja nicht gleich um existenzielle Not gehen.

Einerseits sind ungefragte Ratschläge manchmal schwer anzunehmen, sie sind unerwünscht oder gehen an der inneren Wirklichkeit anderer Menschen vorbei.
Andererseits haben wir manchmal durch unseren Abstand Einblicke, die wertvoll sein können.

Darum habe ich heute eine Anregung, wie du jemanden auf einfühlsame Weise mit deinem intuitiven Wissen beschenken kannst.

Du möchtest es probieren?
Nimm gern erstmal ein paar tiefe Atemzüge und schließe die Augen.

Dann lass vor deinem geistigen Auge deine Bekannten und Freunde vorbeiziehen. Gibt es jemanden, die, der in Not ist und Unterstützung brauchen könnte?

Bleibe mit deinen Gedanken bei dieser Person und mach dir bewusst, was du über ihre Situation weißt. Vielleicht hat sie dir von ihrer Lage erzählt und du hast dir schon Gedanken darüber gemacht. Womöglich hast du Lösungsideen aber noch keine Idee, wie du sie übermitteln kannst?

Jetzt kannst du sie in ein heilsames Märchen verwandeln. Denk einfach an dein Lieblingsmärchen aus Kinderzeiten. Es verrät dir die Zutaten, die du zum Schreiben brauchst.

Das gehört zum Märchen dazu:

  • Es gibt einen Konflikt oder eine Aufgabe, die von dem Held*in bewältigt werden muss. Dabei helfen ihm zum Beispiel: Mut, Tierliebe, Klugheit.
  • Zur Lösung des Konflikts tragen Helfer*innen bei (zum Beispiel Vögel als Ratgeber, die Sonne als Lebensretterin oder ein Jäger als Mitstreiter).
  • Märchenfiguren sind entweder gut oder böse. Ein Märchenheld hat stets einen Gegenspieler*in.
  • Oft spielen zauberkräftige Hilfsmittel, wie Ringe oder Haarbüschel, eine wichtige Rolle.
  • Ganz wichtig: magische Zahlen (drei, sieben, neun, dreizehn) und magische Orte (ein Brunnen, der verwunschene Wald, See oder Meeresgrund.
  • Am Ende siegt natürlich das Gute, und das Böse erhält seine gerechte Strafe.
  • In Kunstmärchen kann die Bewertung von Gut und Böse anders ausfallen.
  • Abweichen von den Regeln ist erlaubt.

Magst du es probieren? Damit es schon beim Schreiben magisch zugeht, kannst du dir Kräutertee kochen, eine Kerze oder Räucherstäbchen anzünden:

Nimm dir zehn bis fünfzehn Minuten – schreib einfach drauflos, lass deine Märchenstimme sprechen, deine innere weise Alte, dein inneres Kind, und vielleicht Figuren, die dir als Kind in Geschichten begegnet sind.

Am Ende schreibst du dein Märchen noch mal auf schönes Papier, Schleife nicht vergessen, und lädst den Freund, die Freundin zur Vorlesestunde ein!

Enjoy!

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