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Category Archive for: 'Das Ich'

Eigentlich wollte ich Euch ja von meiner Schreibreise nach Wien erzählen. Doch nun haben mich auffällige Geburtstags-Häufungen überrumpelt. So wie jedes Jahr im März. Vier meiner allerbesten Freundinnen haben im März und eine weitere Anfang April Geburtstag, außerdem feiern mein Cousin, eine Nichte, ein Neffe, eine Tante, der Sohn einer Lieblingsfreundin, eine ganz liebe Schreibkollegin, …

Es sind Fotos, die meine Innenwelt auskleiden und ansehnlich machen. Meine Geschichte wird durch sie lebendig, meine Gefühle bekommen ein Gesicht, einen Ort, sogar eine Temperatur, manchmal einen Geruch. Ich habe gestern wieder ein Foto bekommen, mehrere Fotos sogar, die mir ein Stück Geschichte schenken. Eine schöne Geschichte. R.  hat vor einigen Wochen ihren L. …

Blog-Schreiben kann zur lieben Gewohnheit werden – und noch viel mehr. Weil ich in den letzten Wochen kaum Zeit zum Schreiben  hatte, durfte ich erfahren, wie sehr mir diese Gewohnheit ans Herz gewachsen ist. Und Ihr, meine Leser und Leserinnen. “Ich liebe Euch”, “Ihr seid ein tolles Publikum”, diese Sprüche von bekannten und unbekannteren Künstlern …

… das Murmeltier. Ein bisschen wie Bill Murray in dem gleichnamigen Film von 1993 fühle ich mich schon, wenn ich morgens noch im Halbschlaf zu meinem Schreibsessel wanke, krank oder gesund, wach oder müde, gut oder schlecht gelaunt. Und dann für eine halbe Stunde schreibe. Täglich aufs Neue. Damit es nicht langweilig wird – und …

… so lautet der Titel eines Artikels von Ulrich Schnabel, der in dieser Woche in DIE ZEIT erschienen ist. Es geht darin um Resilienz – also um psychische Widerstandskräfte, die Menschen gegen Krisen wappnen oder aber ihnen helfen, sie gut zu bewältigen. Resilienz ist ebenso ein Trendthema wie das der gesundheitsfördernden Gemeinschaften, von denen ich …

… jedenfalls sagt das Dagmar van der Vent, Essayistin des Psychologie Magazines, in einer der jüngsten Ausgaben des niederländischen Fachmagazins. Und da Tiere im Käfig depressiv werden können, gelte das ebenso für Menschen. Nur sind unsere Käfige selbstgestrickt: neun bis fünf-Arbeitsrhythmus, Hypotheken bis zum Lebensende, Produktivität und Effektivität um jeden Preis. Freie selbstbestimmte Individuen? Keine …

diesmal ist es Zeit für eine Stadtkur. Diesen Begriff las ich neulich in dem Tanzstudio, in dem ich – ganz gegen den Zeitgeist – noch immer “orientalisch” tanze. Ich bin halt treu, wenn etwas funktioniert. Wenn etwas funktioniert, uns gut tut und zurück zu der Person führt, die wir als unseren Kern empfinden, dann könnte …

“Butter bei die Fische” steht auf der weißen Butterdose, die neben den Socken und T-Shirts für meine Kinder in einem Bremer Geschäft steht. Es handelt sich  hier um einen sehr einträglichen Concept-Store: Mütter können hier viel ungeplantes Geld ausgegeben – neben Kinderkram für bunte Halstücher, selbstgenähte Röcke oder matt-weißes Küchenzubehör. Ich liebäugele ernsthaft mit der …

dachte ich gestern, als mein Sohn mir eröffnete, im Zuge der Fastenzeit auf Gesellschaftsspiele verzichten zu wollen. Also auf jene analogen Zeitvertreibe, die Familien an einen Tisch bringen, Sechsjährige vom Computerspielen fern halten, ihre vier Jahre älteren Schwestern davon abhalten, einen neuen Streit anzuzetteln, und – je nach Art des Spiels – auch noch Geduld, …

“Be Birgit” – lautet der erste Punkt auf meiner Liste von Regeln und Erfahrungen für ein gutes Leben (siehe letzten Blogbeitrag). Und es ist nicht gerade die einfachste Regel. Nicht gerade einfach, ist vielleicht eine Untertreibung. Birgit zu sein, ist manchmal verdammt schwer. Zum Beispiel heute: Meine Tochter fährt seit einem Dreivierteljahr mit einem schicken …