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Category Archive for: 'Das Ich'

Schutzkreis  von Lyricfactory Manchmal bin ich schutzlos dem Eingriff von außen ausgeliefert da können sie bei mir einmarschieren die Grenzpfähle achtlos niederreißen mich zur Beute nehmen sich an mir weiden So ist es wenn ich nicht achtgebe wenn ich meine Mauern nicht bewache wenn ich meine Zäune nicht elektrisiere Es ist meine Verantwortung Es ist …

Wir finden uns in unserer Behutsamkeit dem Leben gegenüber Wir träumen uns mit unserer Langsamkeit vom Wahnsinn fort Die Leisen haben eine Stimme lyricfactory Dieses Gedicht hat heute Friederike Hermanni auf ihrer Seite ‘lyricfactory’ gepostet und ich danke Ihr mit diesen Gedanken dazu: Ja, so ist es. Die Leisen müssen ihre Sanftheit erst lieben lernen, …

Seien wir doch mal ehrlich: Frauen trauen sich in der Regel öfter als Männer an das Neue heran, an die wirklichen Abenteuer im Leben, an andere Menschen und an sich selbst. Ausnahmen bestätigen die Regel. Richtig bleibt jedoch: Viele Männer verpassen da etwas. Wie zum Beispiel am vergangenen Workshop-Wochenende in Bremen. Etwa zwanzig Frauen waren …

Keine Zeit – hält Euch dieser Gedanke auch oft vom Schreiben ab – obwohl der kleine Eintrag ins Journal doch stets so gut tut? Damit es Euch (und mir) leichter fällt, die Tage mit ein paar heilsamen Zeilen zu beginnen, gibt es ab jetzt in diesem Blog jede Woche kleine Anregungen für das Viertelstunden-Schreiben. Ich …

Ich schlage morgens um sieben meine Augen auf und sehe das Meer. Sonnenbeschienen liegt es vor mir, der Sandstrand erstreckt sich bis kurz unterhalb meines Fensters, eine Promenade von zehn Metern Breite trennt mich von ihm. Die Wellen rauschen leise, unaufdringlich, ich schließe die Augen, atme, meine Brust weitet sich, expandiert, Rippen und Zwerchfell werden …

Die Hölle ist nicht zugefroren. Aber wir sind nah dran: An Friedas Bart hängen Eiszapfen, wie auch an der Buhne, die aus dem Watt am Norderneyer Weststrand ragt. Aus dem Watt? Die typisch wellenförmigen Rillen sind mit weißem Puder überzogen, von Sand ist nicht mehr viel zu sehen. Unter meinen Füßen knatscht es, als stapfte …

Es gibt dieses Spiel, das “Spiel des Lebens” heißt. Es ist ein Brettspiel, bei dem die Mitspieler mit ihren Autos durch ihre Biografien fahren. Je nachdem, ob ein Mann oder eine Frau spielt, sitzt in diesem Auto eine rosa oder eine hellblaue Figur am Steuer. Und je nach Kinderzahl sitzen entsprechend viele geschlechtertypisch gefärbte MitfahrerInnen …

In diesem Moment müsste ich die Literatur für eine überfällige Broschüre auflisten, damit ich sodann meiner Tochter Frühstück machen und danach meinen Sohn wie ausgemacht bei seinem Freund abholen kann. Und was tue ich statt dessen? Ich schreibe Euch diesen Blog-Beitrag. Nicht, weil ich mich vor irgendeiner meiner Pflichten drücken wollte – ich freue mich …

…  die mich schon seit Tagen bewegt, ist diese. Das Beste an ihr: Sie ist wahr, selbst erlebt, selbst gesehen, selbst gehört: Ein wahres Alltagsmärchen. Am Unisee in Bremen vor einigen Tagen: Es ist halb acht Uhr morgens, die grünen Wiesen sind weiß, die Schneemänner – von Kindern am Vortag gebaut – grüßen mich und alle …

“Kluge Egoisten denken an andere, helfen anderen, so gut sie können, mit dem Ergebnis, dass sie selbst davon profitieren”. “Ganz schön egoistisch”, dachte ich im Affekt, als ich diesen Spruch heute morgen hörte. Egoismus, so meine bisherige Beobachtung, ist etwas, das vielen Menschen misslingt. Die einen schießen übers Ziel hinaus und verwechseln Egoismus mit Egozentrik …