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Category Archive for: 'Familie und Schreiben'

Wir haben ein neues Haustier, es ist gelb-rot-grün-blau und heißt Lula. Lula ist eine Porzellan-Kuh und steht seit vorgestern mitten auf unserem Küchentisch. Sie macht sich dort gut  – und  nützlich. Lula hat bei uns einen wichtigen Job. Der Morgen, bevor Lula zu uns kam:  “Papa meckert schon wieder”, beschwert sich Carlotta. “Du bist wieder …

“Be Birgit” – lautet der erste Punkt auf meiner Liste von Regeln und Erfahrungen für ein gutes Leben (siehe letzten Blogbeitrag). Und es ist nicht gerade die einfachste Regel. Nicht gerade einfach, ist vielleicht eine Untertreibung. Birgit zu sein, ist manchmal verdammt schwer. Zum Beispiel heute: Meine Tochter fährt seit einem Dreivierteljahr mit einem schicken …

Diesen Blogbeitrag schreibe ich nur, weil mir eben der Satz  “krank sei dank” einfiel – eine Art Versprecher – oder in diesem Fall: ein Verdenker. Ich habe mich verdacht und bin dabei einer meiner persönlichen Lebensweisheiten auf die Spur gekommen. Ich gehöre zu den Menschen, die lange erst krank wurden, wenn gar nix mehr ging. Während …

ein einsames Geschäft. Sagen manche. Schön wär’s. Ich schreibe diese Zeilen, während im Familienfernsehen “The Voice of Germany” läuft. Von den Sängern höre ich nicht viel, bei uns ist es üblich, dass jeder kommentiert, was das Zeug hält. Ich mache nicht mit, seile mich ab, für ein paar Minuten bloß. Inmitten der Familie, vor lauter …

Man möge mir diesen etwas einfallslosen Titel verzeihen – schließlich handelt es sich um einen Traditionsbegriff – und dazu einen, den man nicht viel besser machen kann. Aus journalistischer Sicht ein perfekter Titel – sofort weiß jeder, was gemeint ist, neugierig ist man auch irgendwie – denn wer weiß schon, was da kommt (lat. Adventus …

Wie jedes Jahr feiern die Amerikaner demnächst wieder eine der ersten – friedlichen – Begegnungen, die britische Einwanderer mit amerikanischen Natives hatten. Traditionell laden sie dazu Familie und Freunde ein, essen einen großen „turkey“, „mashed potatoes“, „broccoli“ und danach „pumkin“- bzw. „apple pie“- (und schauen meist auch “football” im Fernsehen). Wir feiern seit einigen Jahren …

Ich habe in den letzten paar Tagen über meine Verhältnisse gelebt – viel gearbeitet, wenig geschwommen, viel mit den Kindern gelacht und gemacht, zu wenig geruht. Die Quittung ist in dieser Jahreszeit meist ein dicke Erkältung. Das führt zu noch weniger Ruhe, aber auch weniger Arbeit, einfach weil frau sich nicht so lange konzentrieren kann. …

Andere Leute essen gleich lächelnd ihr „Frühstückchen“. Ich habe eben meinen Computer angestellt, spät für meine Verhältnisse, und sehne mich bereits nach einem Mittagsschläfchen. Eine Freundin meiner Tochter, die bei uns übernachtete, hatte um kurz nach Mitternacht Heimweh bekommen. Bis ihr Papa sie abgeholt hatte und ich wieder im Bett lag, war die Tiefschlafphase vorüber …

Ich lese ein kluges Buch. Es geht um Überforderung. “Overwhelmed” heißt das im Englischen. Das Buch ist von Bridget Schulte, einer Washington Post Journalistin, die erforscht hat, warum gerade Frauen sich getrieben fühlen und nie Zeit zu haben scheinen. Dieses Gefühl ist uralt und beruht auf der Tatsache, dass sie tatsächlich kaum Zeit haben. Sie …

Mütter, Eltern kennen das: Kaum hat die Frauenärztin im Ultraschall die winzige Amöbe entdeckt (während die Eltern sich fragen, was sie denn da zu sehen glaubt) – schon beginnen die Regeln: “Jetzt brauchen Sie aber viel Folsäure!” Manche Regeln sind nachvollziehbar und leicht zu befolgen wie: “Keine Zigaretten mehr!” Andere sind etwas schwerer einzuhalten: “Schluss …