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Category Archive for: 'Familie und Schreiben'

Meine Tochter  möchte, dass ich einen lustigen Blogbeitrag schreibe. Den Gefallen würde ich ihr gern tun, doch – wie das mit Auftragsarbeiten so ist – mir fällt einfach nichts Lustiges ein. Nur Instruktives oder Beschreibendes. Und Nachdenkliches. Also erzähle ich heute von unserer Reise nach Paris. im vergangenen Jahr haben wir -Mutter und Tochter – …

Am Sonntag vor einer Woche war das Handy weg. Verschwunden. Das Diensthandy, mit allen Adressen, Telefonnummern, den Terminen, Apps, Gimmicks und Weckereinstellungen, die mein Mann so zum Leben braucht. Katastrophe. Auch nach zwei Stunden Suche: Handy unauffindbar. Der Schuldige ist dagegen schnell ausgemacht. Unser Sohn. Er hat schon zwei I-Pads auf dem Gewissen, weil Apple-Geräte …

Wie Worte wirken – das interessiert mich ja schon von Berufswegen. Heute habe ich wieder mal gelernt: Auf Rechtschreibung, Grammatik  und Stil kommt es dabei gar nicht an. Na, Rätsel gelöst? Die guten Wünsche zum Muttertag stammen von meinem Sohn Max, einem Erstklässler, der in den letzten Monaten begeistert die Welt der Worte erkundet – …

Eigentlich wollte ich Euch ja von meiner Schreibreise nach Wien erzählen. Doch nun haben mich auffällige Geburtstags-Häufungen überrumpelt. So wie jedes Jahr im März. Vier meiner allerbesten Freundinnen haben im März und eine weitere Anfang April Geburtstag, außerdem feiern mein Cousin, eine Nichte, ein Neffe, eine Tante, der Sohn einer Lieblingsfreundin, eine ganz liebe Schreibkollegin, …

… ist meine Version des Kalenderspruchs “Was kochen wir heute?”, der auf dem dicken Zettelblock in der Küche meiner Großmutter zu lesen war. “Darf ich den abreißen?”, bettelte ich als Kind oft, denn außer dem Rezept für das Mittagessen befand sich auf der Rückseite manchmal ein Witz oder ein lustiger Cartoon. Ich weiß nicht, ob …

Vor wenigen Tagen schrieb ich über meine treue Begleiterin Jackie, meinen Hund, den ich nach 14 Jahren einschläfern lassen musste. Ich war tief traurig und stellte fest, dass ich mein Schreiben gegen das Leben meines Hundes eintauschen würde. Das würde ich immer noch tun. Ich würde ein neues Mittel des Ausdrucks finden, Malen zum Beispiel …

“Butter bei die Fische” steht auf der weißen Butterdose, die neben den Socken und T-Shirts für meine Kinder in einem Bremer Geschäft steht. Es handelt sich  hier um einen sehr einträglichen Concept-Store: Mütter können hier viel ungeplantes Geld ausgegeben – neben Kinderkram für bunte Halstücher, selbstgenähte Röcke oder matt-weißes Küchenzubehör. Ich liebäugele ernsthaft mit der …

oder: “Nachts, halb vier in Deutschland.” Jetlag – das ist der Zustand, in dem der Körper bereits in Deutschland weilt, die Seele aber noch im Airbus über den Atlantik fliegt. Jetlag – das ist auch der hellwache Zustand, in dem ich mich gerade befinde, während der Rest der Menschheit in Deutschland in beneidenswertem Schlummer liegt. …

Bis gestern war Panik angesagt: Zur Last-Minute-Vorbereitung für unseren Transatlantikflug nach L.A. gehörte das Beschaffen von Valium-Tabletten. Denn auch der Kinderarzt fand: Muss ja nicht sein, dass sie so leidet. Meine Umfragen im Bekanntenkreis hatten ergeben: Gegen Flugangst ist kein Kraut gewachsen, wenn man zehn Jahre alt ist und gerade ein lebensmüder Pilot einen Airbus …