Archives

Monthly Archive for: 'Juli, 2015'

Vor wenigen Tagen schrieb ich über meine treue Begleiterin Jackie, meinen Hund, den ich nach 14 Jahren einschläfern lassen musste. Ich war tief traurig und stellte fest, dass ich mein Schreiben gegen das Leben meines Hundes eintauschen würde. Das würde ich immer noch tun. Ich würde ein neues Mittel des Ausdrucks finden, Malen zum Beispiel …

Das sage ich – obwohl Schreiben für mich Leben ist. Gestern musste ich meinen Hund Jackie einschläfern lassen. Jackie hat mich über 14 Jahre lang begleitet, sie saß als Welpe unterm Schreibtisch in der Uni, als ich promovierte. Sie wartete zuhause, als ich mit meinem ersten Kind aus dem Krankenhaus nach Hause kam. Ab da …

„Früher war alles besser“, „Heute denkt jeder nur an sich“. Das sind Sätze, die mir in Bahn und Bus, morgens im Schwimmbad und mittags in der Schlange im Frischmarkt um die Ohren rauschen. Ich klappe letztere dann gern zu. Trotzdem bleibt etwas hängen, denn genetisch sind wir programmiert, schlechte Nachrichten fest zu halten. Früher, als …

… ist ein Rezept für mehr Klarheit und Gelassenheit. Als Journalistin habe ich wenig Probleme, das Tägliche Schreiben umzusetzen – es ist ja mein Job. Aber Schreiben für die innere Klarheit? Das braucht Selbstdisziplin. Gerade las ich den Newsletter einer Coaching-Kollegin, die vorschlägt, neben den Morgenseiten mal ein paar Gefühlskritzeleien anzufertigen – so etwas wie …

… diesen Satz kennt Ihr womöglich aus “pädagogisch-psychologischen Zusammenhängen”, wie sie beispielsweise in meiner Uni-Zeit geläufig waren. Mit all dem dazugehörigen, unsäglichen Psycho-Talk: “Du, ich bin jetzt echt berührt davon.” oder “Was macht das jetzt mit Dir?”. Schauder. Falls sich jetzt jemand angegriffen fühlt, möge er/sie dies bedenken: Manche Phrasen sind wahre Waffen, die hart …