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Category Archive for: 'Schreiben und Alltag'

„Spilling your pain onto the page is healing“, sagt Gabriele Rico, die Erfinderin der Cluster-Methode, die heute in keinem Managerseminar mehr fehlen darf, weil sie Kreativität und damit Ideen hervorlockt. In ihrem Buch “Pain and Possibility. Writing Your Way through Personal Crisis” beschreibt Rico das Clustern, außerdem Wort Skulpturen und Wort Zeichnungen als Methoden, mit …

Wir haben ein neues Haustier, es ist gelb-rot-grün-blau und heißt Lula. Lula ist eine Porzellan-Kuh und steht seit vorgestern mitten auf unserem Küchentisch. Sie macht sich dort gut  – und  nützlich. Lula hat bei uns einen wichtigen Job. Der Morgen, bevor Lula zu uns kam:  “Papa meckert schon wieder”, beschwert sich Carlotta. “Du bist wieder …

dachte ich gestern, als mein Sohn mir eröffnete, im Zuge der Fastenzeit auf Gesellschaftsspiele verzichten zu wollen. Also auf jene analogen Zeitvertreibe, die Familien an einen Tisch bringen, Sechsjährige vom Computerspielen fern halten, ihre vier Jahre älteren Schwestern davon abhalten, einen neuen Streit anzuzetteln, und – je nach Art des Spiels – auch noch Geduld, …

Künstlertreff in Galerie und Museum Viele von uns kennen das Buch “Der Weg des Künstlers” von Julia Cameron und schreiben mehr oder weniger regelmäßig die darin vorgeschlagenen Morgenseiten. Damit stimmen wir uns auf den Tag ein, verarbeiten Reste der Nacht, verabreden mit uns, was uns heute wichtig ist oder vergegenwärtigen uns, welche Aufgaben anstehen. Ebenso …

Ich habe keine Ahnung, was sich genau genau hinter diesem Satz verbirgt. Trotzdem bin ich versucht, ihn zu einer Lebensregel für mich zu machen. Für andere scheint es ein Gruß zu sein, ein wohlwollender Aufruf, den Insider wie unser Freund Ch. und unser Sohn einander mit ernstem Blick zurufen, wenn sie sich treffen. Zu meiner …

Gestern las ich in der Süddeutschen Zeitung über Blogger wie mich. Man hatte sie gefragt, ob sie von ihrem Blog leben könnten. Alexander Olma kann: Er verdient mit dem Bloggen übers iphone 3.000 Euro im Monat. Nina Massek mit ihrem Blog Frau-mutter.de immerhin bis zu 10.500 Euro im Jahr! Vielleicht sind diese Blogger doch nicht …

Wie bitte? Was ist gemeint? Das Auto? Das Adjektiv, das gewitzt, schlau, schnell bedeutet? Die Self-Monitoring, Analysis and Reporting Technology (S.M.A.R.T.) – eine Überwachungstechnologie für Festplatten? Oder das Simple Modular Architecture Research Tool, eine Bioinformatik-Datenbank? All diese und noch viel mehr Bedeutungen von SMART gibt es, sagt Wikipedia. Als Wortsammlerin konnte ich nicht anders, ich …

Wie findest Du bloß immer die Themen für Deinen Blog? Und woher nimmst Du die Zeit?, werde ich gelegentlich gefragt. Ich bin dann erstaunt, denn es ist bei mir so: Ich frage mich täglich, welches von den vielen Dingen, die mir passieren, mir auffallen, mich ärgern, erfreuen, zum Nachdenken bringen, ich denn heute bloß als …

„Food for Thought“, auf deutsch: „Gedankennahrung“ – so hieß ein kleines Meditationsbüchlein, das ich und meine Freundinnen in der Studienzeit gerne lasen. So weit ich mich erinnere, zitierte die Autorin als erstes eine mehr oder weniger bekannte Person und schrieb dann ihre Gedanken zu dem Zitat auf. Oft fanden wir uns in ihren Reflexionen und …

ein einsames Geschäft. Sagen manche. Schön wär’s. Ich schreibe diese Zeilen, während im Familienfernsehen “The Voice of Germany” läuft. Von den Sängern höre ich nicht viel, bei uns ist es üblich, dass jeder kommentiert, was das Zeug hält. Ich mache nicht mit, seile mich ab, für ein paar Minuten bloß. Inmitten der Familie, vor lauter …