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Category Archive for: 'Poesie- und Bibliotherapie'

… so lautet der Titel eines Artikels von Ulrich Schnabel, der in dieser Woche in DIE ZEIT erschienen ist. Es geht darin um Resilienz – also um psychische Widerstandskräfte, die Menschen gegen Krisen wappnen oder aber ihnen helfen, sie gut zu bewältigen. Resilienz ist ebenso ein Trendthema wie das der gesundheitsfördernden Gemeinschaften, von denen ich …

… jedenfalls sagt das Dagmar van der Vent, Essayistin des Psychologie Magazines, in einer der jüngsten Ausgaben des niederländischen Fachmagazins. Und da Tiere im Käfig depressiv werden können, gelte das ebenso für Menschen. Nur sind unsere Käfige selbstgestrickt: neun bis fünf-Arbeitsrhythmus, Hypotheken bis zum Lebensende, Produktivität und Effektivität um jeden Preis. Freie selbstbestimmte Individuen? Keine …

… so lautete der Titel des jüngsten Poesietherapie-Symposiums am Fritz-Pearls-Insitut in Hückeswagen. Dort habe ich am Wochenende mitgehört, mitgeredet und mitgeschrieben.  Erstaunt war ich vor allem von folgender Begegnung, morgens um halb sieben auf dem Flur des Tagungszentrums – und darum schreibe ich Euch heute davon. Habt eine erstaunliche Woche – Eure Birgit Eine Affäre …

… sagt Rilke über den ausgehenden Sommer. Es ist zwar noch nicht ganz Zeit für den Herbst, finde ich, aber weil seine Ankündigung so schön ist, zitiere ich sie hier für Euch: Herbsttag Herr: es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß. Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren, und auf den Fluren laß die Winde …

Vor wenigen Tagen schrieb ich über meine treue Begleiterin Jackie, meinen Hund, den ich nach 14 Jahren einschläfern lassen musste. Ich war tief traurig und stellte fest, dass ich mein Schreiben gegen das Leben meines Hundes eintauschen würde. Das würde ich immer noch tun. Ich würde ein neues Mittel des Ausdrucks finden, Malen zum Beispiel …

Bis gestern war Panik angesagt: Zur Last-Minute-Vorbereitung für unseren Transatlantikflug nach L.A. gehörte das Beschaffen von Valium-Tabletten. Denn auch der Kinderarzt fand: Muss ja nicht sein, dass sie so leidet. Meine Umfragen im Bekanntenkreis hatten ergeben: Gegen Flugangst ist kein Kraut gewachsen, wenn man zehn Jahre alt ist und gerade ein lebensmüder Pilot einen Airbus …

dachte ich gestern, als mein Sohn mir eröffnete, im Zuge der Fastenzeit auf Gesellschaftsspiele verzichten zu wollen. Also auf jene analogen Zeitvertreibe, die Familien an einen Tisch bringen, Sechsjährige vom Computerspielen fern halten, ihre vier Jahre älteren Schwestern davon abhalten, einen neuen Streit anzuzetteln, und – je nach Art des Spiels – auch noch Geduld, …

Gestern trafen sich bei mir im Schreibstudio zum ersten Mal die Mittwochsfrauen. Sie bilden eine Gruppe, die Schreiben als Selbstcoaching ausprobieren will und ab jetzt regelmäßig schreibt, um sich  auf die Spur zu kommen, auf der eigenen Spur zu bleiben und neue Spuren zu legen. Die Schreibgruppe soll einen Entwicklungsraum bieten, um etwa Lösungen für …

“Die Mood-Management-Theorie besagt, dass Menschen Medien nutzen, um ihre Stimmung (“mood”) zu regulieren (“manage”). Wikipedia-Eintrag, abgerufen am 29.1.2015 Mir gefällt das Wort: Mood-Management. Es hat etwas Warmes, Weiches, Wärmendes. Probiert mal: Mmmmmmmmmmmmood- mmmmmmmmanagemmmmment. Tut gut, oder? Ich brauche diese Lautmalerei heute morgen, weil mich – ich gebe es zu – ein Ausläufer der Winter-Depression erreicht …

„Food for Thought“, auf deutsch: „Gedankennahrung“ – so hieß ein kleines Meditationsbüchlein, das ich und meine Freundinnen in der Studienzeit gerne lasen. So weit ich mich erinnere, zitierte die Autorin als erstes eine mehr oder weniger bekannte Person und schrieb dann ihre Gedanken zu dem Zitat auf. Oft fanden wir uns in ihren Reflexionen und …