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“If it works don’t fix it”, ist ein Spruch, den ich aus den USA nach Bremen importiert habe und der sich für mich gerade mal wieder bewährt hat. “Bleib bei dem, das funktioniert”, sagt der Satz sinngemäß auf deutsch. Diese Weisheit haben wir gestern beim Mittwochsschreiben beherzigt. Wir begannen mit dem bewährten intermedialen Quergang, heißt: …

“Ich will zurück zu Dir Und ich geb’ alles dafür Ich will zurück zu Dir Ich steh’ fast vor deiner Tür Ich will zurück zu Dir, und dann lange nicht mehr weg …” singt Xavier Naidoo – aber auch viele andere Songwriter schreiben über diesen tiefen Wunsch nach Verbundenheit mit einem anderen Menschen. Diese Sehnsucht …

Was kommt nach dem “shitty first draft” (Ernest Hemingway)? Der Blog-Beitrag von Johanna Vedral aus Wien macht Mut, nach dem Rohtexten die nächste Ebene im Schreibprozess zu erklimmen. Während wir zunächst unseren inneren Zensor befrieden, in dem wir uns die Erlaubnis zum “bescheidenen ersten Entwurf” geben, darf sich der lästige Zensor beim Überarbeiten wieder einschalten. …

Ich dachte, ich hätte ein zuverlässiges Rezept gegen Arbeitsunlust. Ich dachte wirklich, ich sei gefeit. Schließlich helfe ich anderen Menschen recht zuverlässig weiter, wenn sie nicht ins Schreiben kommen. Außerdem habe ich es zigmal erlebt: Wenn ich einfach anfange, zum Beispiel mit einem Freewriting, geht es danach wie von selbst. Tatsächlich aber … … sitze …

diesmal ist es Zeit für eine Stadtkur. Diesen Begriff las ich neulich in dem Tanzstudio, in dem ich – ganz gegen den Zeitgeist – noch immer “orientalisch” tanze. Ich bin halt treu, wenn etwas funktioniert. Wenn etwas funktioniert, uns gut tut und zurück zu der Person führt, die wir als unseren Kern empfinden, dann könnte …

… sagt Rilke über den ausgehenden Sommer. Es ist zwar noch nicht ganz Zeit für den Herbst, finde ich, aber weil seine Ankündigung so schön ist, zitiere ich sie hier für Euch: Herbsttag Herr: es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß. Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren, und auf den Fluren laß die Winde …

Sich frei schreiben – von allen Sorgen, Problemen, störenden Gedanken, ach, das wäre schön. Die Methode der Wahl ist hier das Freewriting, das freie Schreiben. Das ist wörtlich gemeint, denn beim Freewriting strömen Gedanken, Gefühle, Erinnerungen, Szenen, Bilder, Ideen, Pläne und Träume auf das Papier – grad so, wie einem in den Kopf kommen. Stift …

Liebe Bremerinnen, Bremer und alle, die Lust auf viel Genuss beim Schreiben haben, (also, eigentlich jeder): Johanna Vedral, Schreibpsychologin und Dozentin am Writers’ Studio Wien, verrät in Ihrem Blog heute, wo es sich in Bremen besonders schön schreibt. Ich durfte Sie bei Ihren Café-Besuchen begleiten – und habe vom Tortenangebot ebenfalls sehr profitiert. Wir haben …

Vor wenigen Tagen schrieb ich über meine treue Begleiterin Jackie, meinen Hund, den ich nach 14 Jahren einschläfern lassen musste. Ich war tief traurig und stellte fest, dass ich mein Schreiben gegen das Leben meines Hundes eintauschen würde. Das würde ich immer noch tun. Ich würde ein neues Mittel des Ausdrucks finden, Malen zum Beispiel …

Das sage ich – obwohl Schreiben für mich Leben ist. Gestern musste ich meinen Hund Jackie einschläfern lassen. Jackie hat mich über 14 Jahre lang begleitet, sie saß als Welpe unterm Schreibtisch in der Uni, als ich promovierte. Sie wartete zuhause, als ich mit meinem ersten Kind aus dem Krankenhaus nach Hause kam. Ab da …